21. Schwangershaftswoche
Braxton-Hicks-Kontraktionen und Kräftigung der Babyknochen
Gratuliere! Du bist in der 21. Schwangerschaftswoche und damit in der zweiten Halbzeit! ❤️
Ab jetzt wird das Wachstum deines Babys oft nicht mehr nur vom Scheitel bis zum Steiß gemessen, sondern komplett von Kopf bis Fuß (Scheitel-Fersen-Länge).
Dein Baby ist nun etwa 26 bis 27 Zentimeter lang und wiegt rund 350 bis 400 Gramm. Es nimmt nun etwa den Raum ein, den eine kleine Stoffpuppe einnehmen würde. Der kleine Körper (Köpfchen, Rumpf und die Gliedmaßen) ist nun fast perfekt proportioniert und bereit, in den kommenden Wochen ordentlich Babyspeck anzusetzen.
Die Entwicklung deines Babys
In der 21. SSW verfeinern sich die Details und dein Baby trainiert fleißig für das Leben nach der Geburt:
- Wimpern und Augenbrauen: Das Gesichtchen bekommt immer mehr Charakter. Die Augenbrauen und feine kleine Wimpern sind nun deutlich sichtbar. Obwohl die Augenlider noch geschlossen bleiben, ist die Augenpartie fast komplett fertig entwickelt.
- Das Fruchtwasser-Menü: Dein Baby trinkt täglich immer größere Mengen Fruchtwasser. Das ist ein fantastisches Training für den Magen-Darm-Trakt, der den Zucker aus dem Fruchtwasser bereits verarbeiten kann.
- Kräftige Knochen: Das Knorpelgewebe verfestigt sich zusehends zu richtigen Knochen. Deshalb werden die Tritte und Boxhiebe deines Babys von Woche zu Woche spürbarer – und manchmal sogar schon von außen für deinen Partner oder deine Partnerin erfühlbar!
Dein Körper: Wenn der Bauch plötzlich hart wird
Dein Bauch wächst nun kontinuierlich weiter, und die Gebärmutter ragt etwa ein bis zwei Zentimeter über deinen Bauchnabel hinaus.
Viele Schwangere erschrecken sich in dieser Phase, wenn der Bauch plötzlich für einige Sekunden steinhart wird und sich leicht zusammenzieht. Das sind die sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen (Übungswehen). Deine Gebärmutter ist ein großer Muskel, und wie jeder Muskel muss auch sie für den großen Tag trainieren. Diese Übungswehen sind völlig normal, meist schmerzlos (es spannt nur etwas) und öffnen den Muttermund nicht. Sie treten oft auf, wenn du dich körperlich angestrengt hast oder Stress hattest – ein klares Zeichen deines Körpers, einen Gang zurückzuschalten.
Wohlfühl-Tipp: Das Stillkissen als Schlaf-Retter
Da der Bauch nun runder wird, fällt das Schlafen auf dem Bauch langsam schwer, und auch die Rückenlage wird oft unbequem. Hol dir spätestens jetzt ein gutes, nicht zu prall gefülltes Stillkissen. Du musst damit nicht bis zur Geburt warten! Wenn du auf der Seite liegst, klemme dir das Kissen zwischen die Knie und lege den Bauch sanft darauf ab. Das entlastet dein Becken, stützt die Wirbelsäule und sorgt für eine deutlich ruhigere, schmerzfreie Nacht.
FAQ – Häufigsten Fragen in der 21. Schwangerschaftswoche
Ich spüre mein Baby nicht jeden Tag gleich stark – muss ich mir Sorgen machen?
Nein, das ist in der 21. SSW völlig normal. Dein Baby ist noch klein genug, um sich in der Gebärmutter komplett um die eigene Achse zu drehen. Wenn es Richtung Bauchdecke tritt, spürst du es sehr deutlich. Dreht es sich aber um und boxt nach innen Richtung Rücken oder liegt hinter der Plazenta, merkst du vielleicht ein oder zwei Tage lang nur sehr wenig. Erst im dritten Trimester sollten die Bewegungen wirklich täglich und regelmäßig spürbar sein.
Darf ich jetzt noch auf dem Rücken schlafen?
Grundsätzlich darfst du so schlafen, wie es sich für dich gut anfühlt. Allerdings wird die Gebärmutter nun so schwer, dass sie in der Rückenlage auf die große Hohlvene (Vena Cava) drücken kann, die an der Wirbelsäule verläuft. Das nennt sich Vena-Cava-Syndrom. Dir wird dann plötzlich schwindelig, übel oder du bekommst Herzrasen, weil weniger Blut zum Herzen zurückfließt. Dein Körper weckt dich in der Regel automatisch auf, bevor etwas passiert. Die sicherste und bequemste Schlafposition ist ab jetzt die linke Seitenlage.
Wie unterscheide ich Übungswehen von echten Wehen?
Übungswehen (Braxton-Hicks) sind meist unregelmäßig, klingen nach kurzer Zeit wieder ab und sind unangenehm (der Bauch spannt), aber nicht wirklich schmerzhaft. Echte, vorzeitige Wehen hingegen kommen regelmäßig, werden stärker, strahlen oft in den unteren Rücken aus und verschwinden auch nicht, wenn du dich hinlegst und entspannst (z. B. in einem warmen Bad). Wenn du dir unsicher bist, ein starkes Druckgefühl nach unten hast oder mehr als vier Übungswehen pro Stunde spürst, kontaktiere immer deine Hebamme oder Ärztin.
Warum werde ich nachts plötzlich von schmerzhaften Wadenkrämpfen wach?
Das ist ein sehr typisches Begleitsymptom ab der Halbzeit der Schwangerschaft! Dein Körper – und vor allem die stetig wachsende Gebärmutter – verbraucht jetzt deutlich mehr Magnesium. Ein leichter Mangel äußert sich dann oft in fiesen Wadenkrämpfen, die bevorzugt nachts auftreten. Wenn du wach wirst, hilft es, die Ferse kräftig nach unten zu strecken und die Zehen Richtung Schienbein zu ziehen. Sprich bei deinem nächsten Termin am besten mit deiner Ärztin, meist bringt ein gut dosiertes Magnesiumpräparat vor dem Schlafengehen schnelle Linderung.
Mir tut beim Gehen und Umdrehen im Bett das Schambein weh – was ist das?
Dieses unangenehme Stechen oder Ziehen direkt vorne am Schambein kommt meist von der sogenannten Symphyse. Das ist die Knorpelverbindung, die deine vorderen Beckenknochen zusammenhält. Das Schwangerschaftshormon Relaxin macht all diese Bänder und Knorpel jetzt weicher, um dein Becken auf die Geburt vorzubereiten. Das zusätzliche Gewicht deines Babys drückt nun auf diese weichere Stelle.
Ein guter Alltagstipp: Lass die Knie beim Aussteigen aus dem Auto oder Bett immer fest zusammen (als würdest du einen engen Bleistiftrock tragen). Das entlastet die Symphyse enorm!
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